Olaf Sterger

DDR-Dokumente, Wasserschadstoffkatalog

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Wasserschadstoffkatalog des IfW

Der Wasserschadstoffkatalog (WSK) des ehemaligen Instituts für Wasserwirtschaft (IfW) war eine Loseblattsammlung, von der vier Lieferungen erschienen. Das hier zur Verfügung gestellte Dokument ist ein Scan der Loseblattsammlung mit allen Lieferungen, die in drei Ordnern untergebracht waren. Die Datenblätter aller Lieferungen sind in alphabetischer Reihenfolge geordnet, wobei zu beachten ist, dass die Schreibweise der Stoffe von den heute üblichen Standards abweicht (z.B. Äthylen anstelle von Ethylen). Das Dokument umfasst über 1600 Seiten im Format DIN A5. Sie können hier den gesamten WSK als durchsuchbare PDF-Datei herunterladen - allerdings ist die Dateigröße mit ca. 525 MB beachtlich und kann eine entsprechend lange Downloadzeit erfordern.

IfW, 1984 - Wasserschadstoffkatalog, Titelblatt IfW, 1984 - Wasserschadstoffkatalog



Aufbau des Wasserschadstoffkatalogs

Im WSK wurden Daten und Informationen zu fast 1.000 Stoffen nach einer festgelegten Struktur zusammengetragen. Bei der weitaus überwiegenden Anzahl der Stoffe handelt es sich um definierte Einzelstoffe. Allerdings wurden auch einige Stoffgemische bewertet, insbesondere soweit es sich um Produkte von Firmen der ehemaligen DDR handelte (z.B. Herbizide). Jeder erfasste Stoff wurde anhand der folgenden 14 Kriterien beschrieben.

1 Chemische Bezeichnung bzw. Name des Handelsproduktes
2 Stoffgruppenzuordnung nach funktionellen Gruppen
3 Strukturformel, Charakterisierung des Handelsproduktes
4 Vorkommen der Substanz in wichtigen DDR-Handelsprodukten
5 Löslichkeit in Wasser
6 Aggregatzustand, Aussehen, organoleptische Eigenschaften
7 Abbaumechanismen und Eliminierungsmöglichkeiten
8 Warmblütertoxizität
9 Hygienische und andere Grenz- bzw. Richtwerte
10 Toxizität für Wasserorganismen
11 Analytische Hinweise
12 Besondere Bemerkungen
13 Allgemeine Einschätzung (Einstufung in Wasserschadstoff-Kategorie)
14 Quellennachweis


Literaturhinweis

Eine Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse zur biologischen Abbaubarkeit der im WSK enthaltenen Schadstoffe kann in folgenden Artikeln von Jörg W o t z k a, Steffi P f i t z n e r und Bärbel G i e s t nachgelesen werden: